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Flow und Gordian Kaulbarsch berichten von Neuigkeiten aus der Welt des Phantastik-Kinos.

Metadaten[]

Autor*in Flow, Gordian Kaulbarsch
Illustrator*in
Ausgabe Störtebekers Logbuch Nr. 12
Seiten 50-56
Format Zweispaltig

Quelltext[]

Der Ausguck[]

In alter Logbuch-Tradition auch hier wieder die Rubrik zum Jahreswechsel (oder ganz kurz danach?!), die euch auf einige Ereignisse der Lichtspielhäuser in den kommenden Monaten und Jahren vorbereiten soll. Der Film Jumanji ist zwar schon längst angelaufen; ich halte ihn trotzdem für recht erwähnenswert wegen seiner engen Verbindung zum Spiel...

(Dieser Beitrag unterliegt noch keiner freien Lizenz.)

twelve monkeys[]

(Dieser Beitrag unterliegt noch keiner freien Lizenz.)

Flow

Star Trek[]

Seit der spektakulären (doppelten) Zerstörung der Enterprise NCC 1701-D in "STAR TREK - Treffen der Generationen" zerbrechen sich die eifrigen Raumschiff-Designer von Paramount den Kopf darüber, eine würdige Nachfolgerin für die Enterprise, die NCC 1701-E zu erschaffen. Insbesondere die Brücke soll auffallend anders konzeptioniert werden.

Defizite gilt es aber auch in der Entwicklung innerhalb der Mannschaft aufzuholen: Wie geht es zum Beispiel weiter in der Beziehung zwischen Deanna Troy und Worf?

Für Spannung sorgte zudem ein Gerücht, Brent Spiner (Data) habe angekündigt, im nächsten STAR-TREK-Film nicht mehr mitzuwirken, es sei denn, seine Gage werde um einiges erhöht. Auch wolle er die Rolle des Lore nicht für immer aufgegeben wissen.

Die Frage nach der Regie ist zwar noch nicht endgültig geklärt, aber Jonathan Frakes (alias William T. Riker) hat gute Chancen. Er bringt die Erfahrung von einer Reihe Regie-Arbeiten in allen drei aktuellen Star-Trek-Serien auf und ist zudem angeblich noch recht beliebt am Set, bei Crew und Schauspielern gleichermaßen.

Falls jemand sich die Spannung nicht nehmen lassen möchte, so sollte der folgende Abschnitt übersprungen werden (weil das Ende schon verraten wird). Allen anderen sei Spaß gewünscht, denn nun kommen die...

Gerüchte über Star Trek VIII[]

Der Film ist zeitlich zwei Jahre nach der Zerstörung der Enterprise-D in Star Trek VII angesiedelt. Die Allianz zwischen der Föderation und den Klingonen ist stark zerrüttet und der Vertrag zwischen der Föderation und den Romulanern ist zerbrochen. Die Föderation verhält sich in dieser angespannten Situation einigermaßen friedlich, während die Klingonen und die Romulaner gegeneinander Krieg führen.

Der Film beginnt mit unbestätigten Berichten über Aktivitäten der Borg weit außerhalb des Föderationsraums. Ein Aufklärungsschiff wird ausgesandt, um diese Aktivitäten zu bestätigen und zu untersuchen: ob es sich um ein Schiff des Kollektivs handelt oder um eines der abtrünnigen Borg unter der Leitung von Hugh (im Deutschen auch mal bezeichnet als 'Du'). Es stellt sich schnell heraus, daß es sich um das Kollektiv handelt; das untersuchende Schiff verschwindet; doch es gelingt noch einen Notruf zu senden, gerade bevor es 'eingesaugt' wird, wie es im Notruf bezeichnet wird.

Die ehemalige Enterprise-Crew ist seit dem Absturz getrennt. Jeder geht einer anderen Aufgabe innerhalb der Föderation nach: Jean-Luc Picard ist Admiral und Direktor der Sternenflottenakademie geworden. (Es gibt auch andere Gerüchte, die besagen, er nehme den Rang eines Kommodore ein, ein Rang der bisher innerhalb Star Treks nur vereinzelt in der alten Serie vorgekommen ist.) William T. Riker erhielt nun doch endlich das Kommando auf seinem eigenen Galaxy-Klasse-Sternenflottenschiff. Geordi LaForge hingegen hat ein Stipendium erhalten, mit dem er ein Forschungsprojekt am Daystrom-Institut leitet. Deanna Troy ist zurückgekehrt nach Betazed, wo ihre Mutter ihre Botschaftertätigkeit beendet hat und in den Ruhestand getreten ist. Beverly Crusher will sich gerade einem neuen Kolonisationsprojekt anschließen, das eine Besiedlung außerhalb des Föderationsraums in Angriff nehmen wird. Und Worf ist seit kurzem (um genau zu sein: seit der 4. Staffel von Deep Space 9, die bei uns eventuell schon ab Mai 1996 laufen wird) zusammen mit seinem Sohn Alexander nach Deep Space 9 versetzt worden.

Gleichzeitig mit dem erneuten Auftreten der Borg (wenn sie auch noch nicht persönlich in Erscheinung treten, so läßt das Verschwinden des Aufklärungsschiffes nur Böses erwarten), beginnt Datas neuer Emotions-Chip, ihm Schuldgefühle und Schmerzen darüber einzuflößen, daß er Lore, seinen Bruder, erschossen, deaktiviert und auseinandergenommen hat (in Folge 153, "Angriff auf die Borg II"). Data zapft daher die positronische Matrix seines Bruders an und reaktiviert dabei Bereiche, die ihm klar machen, daß Lore das Vergangene Leid tut. Zusätzlich findet er bei dieser Verbindung jedoch auch Informationen, die sein Bruder in seinem Speicher lagert, welche Aufschluß geben über die Transwarp-Kanäle, die Position der Heimatwelt der Borg und auch über Verteidigungsmaßnahmen gegen das Kollektiv der Borg, das Lore begann zu erkunden, für den Fall, daß er jemals mit seiner Gruppe der vom Kollektiv gelösten Borg auf das Kollektiv stoßen sollte.

Data setzt sich so schnell als möglich mit Picard in Verbindung, der sofort ein Kommando erbittet zu einer neuen Mission, deren Ziel es ist, die Pläne der Borg zu untersuchen. Picard verspürt wieder Lust, ein Kommando zu übernehmen und erinnert sich so auch an Kirks Worte, er solle sich niemals befördern lassen. Er erhält die Erlaubnis, sich ein Schiff zu wählen und eine Mannschaft zusammenzustellen.

In einem weit entfernten Sektor haben Captain Riker und seine Mannschaft gerade Verhandlungen mit den Romulanern beendet. Ein Schiff erreicht sie und ruft sie - Es ist die Enterprise. Dies ist das erste Mal, daß die neue Enterprise 1701-E zu sehen ist, auf Captain Rikers Beobachtungsschirm: Sie ist neu, von schlankerem Design und bewaffnet bis an die Zähne. Wie Riker stoßen auch die anderen früheren Mitglieder auf die neue Enterprise, um dort erneut ihren Dienst aufzunehmen, hinzu kommen Lwaxana Troi, die Picard davon überzeugt, daß sie eine wichtige Hilfe bieten kann, da ihre telepathischen Fähigkeiten die ihrer Tochter übertreffen; auch Alexander, der als blinder Passagier an Bord der Enterprise 1701-E aufgefunden wird, nachdem er seinem Vater eigentlich versprochen hatte, daß er auf Deep Space 9 zurückbleiben würde; und zudem ist auch Reginald Barclay (Dwight Schulz) dabei, der zusammen mit Geordi am Daystrom-Institut arbeitete.

Als sie alsbald einem Borg-Schiff begegnen, sind sie zwar dank Datas Wissen fähig, die neuen Waffen effektiv einzusetzen, doch können sie sich nicht gegen eine neue Waffe der Borg wehren, einer Art von "Subraum-Senkloch": Es öffnet sich ein künstlich erschaffenes Loch vom Normalraum in den Subraum, welches alles in seinem Umkreis aufsaugt; ohne einen angemessenen Schutzschild, wie zum Beispiel ein Warpfeld, würde ein Schiff zerstört werden. Der Enterprise jedoch ermöglicht ihre Phasen-Tarnvorrichtung die Flucht. Zudem gelingt es ihnen, einen Borg zu entführen, so daß Lwaxana Troi dessen Gedanken lesen kann. So erlangen sie Kenntnisse über die Funktion dieser neuen Waffe, daß sie an einem beliebigen Ort von ihrer Heimatwelt aus ein solches Loch im Normalraum erzeugen können, und daß die Borg einen Plan in Vorbereitung haben, mehrere solcher Subraum-Löcher im Föderationsraum zu erzeugen.

Sofort setzen sie Kurs auf den Heimatplaneten der Borg. Massive Angriffe können nur mit Mühe abgewehrt werden: Die Borg stellen sich schnell auf die neuen Verteidigungsmaßnahmen ein. Doch sie erreichen ihren Heimatplaneten und finden ihn vor als eine Welt der lebenden Maschinen; das Kollektiv-Bewußtsein der Borg befindet sich gerade in der Endphase, die Subraum-Löcher zu aktivieren. So bleibt keine andere Alternative: Das Kollektiv muß zerstört werden. Lwaxana Troi will mit dem Kollektiv in telepathischen Kontakt treten, ihre Gedanken lesen und auch mit ihnen kommunizieren. Picard jedoch verbietet das, und auch Deanna pflichtet ihm bei, daß eine Kommunikation mit einem Kollektiv wie dem der Borg ihren Geist beschädigen würde, ja ihn sogar zerstören könnte. Doch Lwaxana ist außer sich darüber, daß sie ihre telepathischen Fähigkeiten nicht gebrauchen soll, weiß sie doch, daß diese das einzige sind, wodurch sie sich überhaupt einbringen kann; in Anbetracht ihres schon fortgeschrittenen Alters, dem Mißlingen einer erneuten Heirat und der Erkenntnis, daß sie ihre Arbeit aufgrund ihres Alters beenden mußte, entscheidet sie sich gegen Picards Befehl und dem Zureden ihrer Tochter. Unterstützt von Alexander läßt sie sich auf den Planeten der Borg beamen und verbindet sich sogleich telepathisch mit dem Kollektiv-Bewußtsein.

In diesem Moment erzeugen die Borg ein weiteres Subraum-Loch in der Nähe der Enterprise. Die Enterprise schafft es zwar, sich mit Hilfe der Tarnvorrichtung in Phase zu bringen, doch den Borg gelingt noch zuvor, die Enterprise in ein künstliches subraumreflektierendes Feld zu hüllen. Dieses Feld verhindert das Entkommen vor dem Subraum-Loch, auch wenn sie in Phase sind; sie werden trotzdem weiterhin in das Subraum-Loch gesogen. Wären sie erst einmal im Subraum-Loch gefangen, würde es sich schließen und der reflektierende Schild würde zusammenbrechen. Sobald die Enterprise in dieser Situation die Tarnvorrichtung abschalten würde, würde sie zerstört werden. Da sie aber nicht ewig getarnt sein kann, muß es verhindert werden, in das Subraum-Loch gezogen zu werden.

Lwaxana hat währenddessen erfolgreich zum Kollektiv Kontakt aufgenommen und ist nun dabei, ihre Gefühle zu übertragen. Die einzige Möglichkeit, sich gegen diesen Eindringling zu wehren, sieht das Kollektiv in der Trennung der Verbindung der Borg untereinander. In der Folge bricht das Subraum-Loch, dem sich die Enterprise schon bedrohlich genähert hatte, in sich zusammen. Lwaxana Troi und Alexander werden an Bord gebeamt, und die Enterprise will den Orbit gerade verlassen, als auffällt, daß keines der Schiffe der Borg mehr seine Position verändert.

Sie begreifen, daß die Auflösung des Kollektivs den Planeten der Borg verwundbar gemacht hat. Ein massiver Beschuß, den die Enterprise durchführt, löst eine Kettenreaktion auf dem Planeten der Borg aus, welche den gesamten Planeten vernichtet. Als die Enterprise sich vom explodierenden Planeten entfernt, kommt sie an den übriggebliebenen Schiffen der Borg vorbei, die verwirrt und führungslos im All treiben: Das Kollektiv ist zerstört!

Noch in Sichtweite des explodierenden Planeten stirbt Lwaxana Troi in den Armen ihrer Tochter und Alexanders auf der Transporterplattform. Ihre Synapsen brannten regelrecht durch, bei dem Versuch, mit der Energie des Geistes des Kollektivs fertig zu werden. Als sie zusammenbricht, gelten ihre letzten Worte Alexander: "Leb' wohl, mein Kleiner!"

Die Enterprise 1701-E erreicht den Föderationsraum. Für alle steht nun fest, daß sie zusammen bleiben wollen als Mannschaft der neuen Enterprise und nicht jeder wieder seinen einzelnen Aufgaben nachgehen will.

Als kleine Zwischeneinlage bleibt noch zu erwähnen, daß während der Probleme vor dem Subraum-Loch mal wieder ein paar Zeitanomalien auftreten. So erhalten wir auch mal einen Einblick in die Gründerzeit der Föderation.

Star Trek VIII (momentan noch mit dem Arbeitstitel "Resurrection" versehen) soll im November 1996 in den USA erscheinen. Bei uns wird er entsprechend im Frühjahr 1997 zu sehen sein.

Anmerkung zu Bemerkungen zur neuen Star-Trek-Serie Voyager: Die Problematik, die viele Fans und Trekkies (vor allem auch in den News-Groups des Internet) sahen, warum die Voyager, die ja im Delta-Quadranten gelandet ist, nach mehr als einer Staffel noch nicht auf die Borg, ja nicht mal irgendein Zeichen der Borg gestoßen ist, obwohl der Heimatplanet der Borg im Delta-Quadranten sich befindet, findet mit Star Trek VIII nun doch eine plausible Erklärung. Eine mindestens einjährige Lücke bleibt zwar immer noch (Voyager-Mission ab Sternzeit 48315.6 / 2371, Star Trek VIII Sternzeit ca. 50000.0 / 2372), wird wohl aber noch zu verkraften sein.

Star Wars[]

Star Wars I-III

Wie schon im vorletzten Logbuch erwähnt, arbeitet George Lucas an den drei Vorläuferfilmen zu Star Wars. Die Skripten werden erst jetzt angegangen, weil erst die Arbeit an weiteren Young-Indy-Folgen (die übrigens gerade auch wegen der europäischen Nachfrage wieder aufgenommen wurde), an "Radioland Murders" und an "Indiana Jones 4" beendet werden sollte.

Die drei Filme werden in den neuen DreamWorks-Studios an denen George Lucas beteiligt ist, gedreht und mit der modernsten Special-Effect-Technik von Industrial Light & Magic (bekannt für Terminator 2, Jurassic Park und Jumanji) bearbeitet.

Der ehemalige erste STAR-WARS-Teil bekommt zudem den Zusatz "Eine neue Hoffnung" und wird Teil IV.

Die Story der ersten drei Filme behandelt den Beginn der Freundschaft zwischen Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, Lukes Vater. Obi-Wan bemerkt schnell, daß im begabten Piloten Anakin die Macht stark ist. Er will ihn selbst zum Jedi auszubilden. Doch die schnell anwachsende Macht bemerkt auch der Imperator bald; er entschließt sich, den noch unerfahrenen angehenden Jedi zur dunklen Seite der Macht zu verführen. So wandelt sich Anakin Skywalker in Darth Vader. Nun gilt es, Luke und seine Schwester - die spätere Leia Organa - vor ihrem Vater zu verbergen, denn dem Imperator wird bald klar, daß auch in ihnen die Macht stark werden kann.

Im Gegensatz zu den schon bekannten Star-Wars-Filmen wird in den Vorläufern die Grenze zwischen Gut und Böse dem Zuschauer lange Zeit verborgen bleiben. Viele Charaktere sollen erst zum Ende dieser ersten Trilogie richtig einordbar sein.

Dem Gerücht, daß Kenneth Branagh den jungen Obi-Wan Kenobi spielt, hat George Lucas übrigens definitiv widersprochen.

Wenn alles gut geht, werden alle drei Star-Wars-Filme für das Jahr 2000 fertig sein und nacheinander in die Kinos kommen; dazu eine Menge Bücher, Spiele und sonstiges Merchandising.

Gordian

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